Wenn es das Projekt DONAUSTRUDL nicht schon gäbe müßte man es erfinden……..
Die Witwe des Künstlers erhielt vom Redaktionsbüro DMüller einen Telefonanruf, ob es möglich sei, für das Sozialmagazin Donaustrudl einen redaktionellen Beitrag über Angerer der Ältere zu schreiben. Nach einer kurzen Recherche über das Magazin erfolgte die Zusage. Hier hätte auch der Künstler zu Lebzeiten seine Zustimmung gegeben, ist doch der Sinn dieses Sozialmagazins etwas Helfendes im wahrsten Sinne des Wortes. Als Mitglied des Rotaryclubs Kelheim war ihm der soziale Gedanke als Auftrag vertraut. Margit Angerer gibt ein persönliches Interview im Anschluß.
Noch besser beschreibt es die Redaktion des Donaustrudls, anbei:
Der soziale Gedanke des DONAUSTRUDL
Im Mittelpunkt der gesamten Arbeit im DONAUSTRUDL steht der soziale Gedanke: Menschen, die aus verschiedenen Gründen den Anschluss an die Arbeitswelt oder die Gesellschaft verloren haben, sollen bei uns eine neue Chance bekommen. Mit Unterstützung des Sozialdienstes sollen sozioökonomisch mehrfach belastete, kranke und daher eingeschränkt arbeitsfähige Menschen wieder am Arbeitsleben teilhaben und soziale Kontakte knüpfen können.
Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch eine sinnvolle Aufgabe und soziale Kontakte braucht, um glücklich(er) zu sein und den Selbstwert zu steigern oder zu erhalten. Konkret können die hilfesuchenden Menschen je nach Interesse und Fähigkeiten verschiedene Aufgaben übernehmen: Verkauf der Zeitung, Logistik, Transport und Aufbau und Verkauf der gespendeten Ware. Sozialpädagogische Betreuung und Hilfestellung ist auf Anfrage vier Tage in der Woche gewährleistet.
Mehr dazu unter Soziale Arbeit im DONAUSTRUDL
Was macht den DONAUSTRUDL als soziale Einrichtung besonders?
Menschen tendieren dazu, eher in ihrem gewohnten gesellschaftlichen Kontext zu bleiben und bevorzugen ihr vertrautes Umfeld. Ein Austausch zwischen den unterschiedlichen sozialen Schichten findet dadurch eher weniger statt. Dies kann zu Vorurteilen, Stigmatisierung und Diskriminierung führen. Der DONAUSTRUDL ermöglicht durch die vielenBeschäftigungsmöglichkeiten und die notwendige Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche, eine besondere Art des Austauschs zwischen Menschen aus verschiedenen sozialen Kontexten.
Ob hilfesuchend, ehrenamtlich engagiert, krank, gesund, jung, alt, einkommensschwacher, wohlhabender, HilfsarbeiterIn, AkademikerIn, mit oder ohne Migrationshintergrund – bei uns ist alles vertreten und willkommen!
Dies ist vor allem durch die Niedrigschwelligkeit unser Angebote und die sehr flache Hierarchie möglich. Wir sehen jeden von uns als gleichwertiges Mitglied der DONAUSTRUDL-Familie an und handeln getreu dem Motto: Jeder kann von jedem lernen. Der Kontakt untereinander ist familiär geprägt und geschieht auf Augenhöhe, wobei alle Mitarbeitenden gleichermaßen wichtige Aufgaben übernehmen. Das höhere Ziel ist das Bestehenbleiben unseres Projekts und des sozialen Auftrages, welches die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden vereint und motiviert.
Wir empfinden diese gesellschaftliche Durchmischung verschiedenster Menschen als sehr erstrebenswert, da sie Empathie und somit das soziale Miteinander und langfristig den Frieden fördert. Wir im DONAUSTRUDL wollen mit gutem Beispiel vorangehen.
Der DONAUSTRUDL: 263411 Donaustrudl_Juli26
Hier der Artikel von Dr. Dietmar Müller:



