Kunstbiennale Venedig noch anspruchsvoll? – Villa Berberich im Vergleich zu Documenta und Art Basel – Eine Kunstbiennale die ihren Namen verdient.

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Kunstbiennale Venedig noch anspruchsvoll? – Villa Berberich im Vergleich zu Documenta und Art Basel – Eine Kunstbiennale die ihren Namen verdient.

Schon die Ankunft in der Villa Berberich in Bad Säckingen ist ein Erlebnis. Eine architektonisch anspruchsvolle Villa mit dazugehörigem Park empfängt den Besucher. Kaum betritt man die Villa, hat man das Gefühl, hier ist die Welt noch in Ordnung. Und das setzt sich fort.

Im 1. Stock laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung der Kunstausstellung „Real-Surreal-Irreal-? 2017“ um 18 Uhr.

Vom 13. Mai bis 11.Juni 2017 in der Villa Berberich, veranstaltet der Kunst-und Kulturverein callas-bremen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Tourismus- und Kulturamt der Stadt Bad Säckingen diese hochwertige Ausstellung. Kuratiert wird die Ausstellung von Jörg Krumland, dem 1. Vorsitzenden des Kulturvereins callas-bremen e.V.

Wer diese Ausstellung besucht, wird eine Vielseitigkeit und Schönheit an Exponaten erleben, die er möglicherweise schon lange nicht mehr erlebt hat. Von dieser Ausstellung wird eine innere Bereicherung bleiben, denn die künstlerischen Werke zeigen Inhalte, die man meist oder fast immer bei moderner Kunst völlig vermisst.

Die Kunstbiennale in Venedig, um ein Beispiel zu nennen, ist natürlich bekannter und berühmter, aber man empfindet die dort gezeigten Werke eher als Kuriositätenkabinett, denn als ein anspruchsvolles Kunsterlebnis. Wer sich hier angesprochen fühlt, mag sich gerne melden und darlegen, was er tatsächlich beim Betrachten dieses modernen Panoptikums in Venedig empfindet. Desgleichen gilt für die Documenta oder die Art Basel. Im Rundfunk hört man von Millionenumsätzen. Wer erwirbt diese Kunst? Werden den Kunstsammlern oder Kunstkäufern Wert-Garantien gegeben? Könnte es sich einmal ähnlich ergeben wie bei Immobilienblasen? Wo bleibt das Mißtrauen bei solchen Verkäufen? Aber, wie Ephraim Kishon schon sagte, es handelt sich hier um den größten Betrug der Kunstgeschichte (siehe Link unten).

Die Süddeutsche Zeitung schreibt vom Verlust des universalen Anspruchs auf die Kunst dieser Biennale, hier der Link: http://www.sueddeutsche.de/kultur/biennale-in-venedig-verliert-die-kunst-ihren-universalen-anspruch-1.3502632

Was letztlich hinter dieser „Kulturverachtung“ steckt und wer sich deshalb die Mühe machen möchte, dem sei unten beigefügter Videofilm nahegelegt. Als Kunstsammler sollte man danach seine Sammlung einmal überprüfen. Zumindest wenn man Erben hat.

Videofilm „Benutzt und gesteuert, Künstler im Netz der CIA“ (wurde bereits im ZDF und ARTE gesendet) : https://www.youtube.com/watch?v=TopWNTZ-M00

Und hier ein Interview mit Ephraim Kishon über den größten Betrug in der Kunstgeschichte:

http://weg-mit-dem-muell.blogspot.de/2014/02/kishon-autor-von-70-millionen.html

 

Und hier eine Kunstbiennale die sich lohnt : https://www.youtube.com/watch?v=1fU7MvVWiXs

 

In der Villa Berberich finden Kuratoren-Führungen statt durch Jörg Krumland.

Samstag, 20. Mai 2017 um 15:00 Uhr
Samstag, 10. Juni 2017 um 15:00 Uhr,
weitere Termine sind nach telefonischer Absprache vereinbar.
Eintritt während der Ausstellung: Erwachsene 2,00 €
Schüler/ Studenten 1,00 €
Für Kinder, Aussteller und Inhaber des Museumspass (Pass Musees) ist der Eintritt frei.

Hier ein Link zur Badischen Zeitung, der auf die Kuratoren des „Grand Salon“, Elena Romazin und Frank von Düsterlho hinweist, die in der Villa Berberich die Möglichkeit schaffen, sich mit der Stilrichtung des Surrealen und Phantastischen auseinanderzusetzen. Ebenso ein Link zum Südkurier:

http://www.suedkurier.de/nachrichten/kultur/Ausstellung-in-Bad-Saeckingen-Phantastische-Bildwelten-im-Kunsthaus-Villa-Berberich;art10399,9280954

http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/was-surrealismus-heute-kann–136689127.html

Bei der Eröffnung am Samstag den 13.05. sprachen Kulturreferentin Christine Stanzel und Jörg Krumland. Christine Hirschberg und Sigrid Nepelius führten in Dialogform in die Ausstellung ein und Sanne Liedtke (Gesang und Harfe) und Helmut Fischer (Piano) umrahmten diese sehenswerte Ausstellung musikalisch.

Zu bemängeln ist, daß kein Regionalfernsehen anwesend war und es seinen Zusehern so nicht ermöglicht, etwas davon zu erfahren. Ihrer Aufgabe, im pluralistischen Sinne zu berichten, kommt das Fernsehen nicht nach. Aber die Ausstellung dauert ja noch bis zum 11. Juni, um dies nachzuholen.

 

Hier noch einmal alle Detail-Informationen:

 

Die Ausstellung beginnt am 13.05.2017 in Bad Säckingen und endet am 11.06.2017.

Die Vernissage findet am 13.05.2017 um 18.00 Uhr in der Villa Berberich statt.

Die Finissage beginnt am 11.06.2017 um 15:00 Uhr.

Villa Berberich – Parkstr. 1 – D 79713 Bad Säckingen

Eine Ausstellung mit Werken von 50 Künstlerinnen und Künstlern des Phantastischen Realismus, des Modernen Surrealismus und der anspruchsvollen realistischen Malerei aus 12 europäischen Ländern. Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Italien, Kroatien, Österreich, Rumänien, der Schweiz, der Türkei und Russland.

Angerer der Ältere ist mit zwei Werken vertreten: „Pietà 2017“ und „Plötzlich, mitten in der Nacht“

Angerer der Ältere

Plötzlich, mitten in der Nacht. Gemälde in der Villa Berberich

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Gemälde „Pieta 2017“ in der Villa Berberich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glaube nicht, was Du siehst!

Im Wandel der Zeiten war und ist das „Phantastische“ in der Kunst schon über Jahrhunderte eine unabhängige Strömung, eine unbändige Kraft und diese ist bis heute gegenwärtig. Künstler befreien ihre Visionen aus dem Unterbewusstsein, formen sie und schaffen neue Realitäten. Es entstehen überraschende, rätselhafte Formen und Zusammenhänge, Traumlandschaften, Paradoxien, neue Wirklichkeiten, es vereinen sich nicht zusammengehörige Dinge. Das Surreale schwebt über dem Realen. Das Irreale existiert also höchstwahrscheinlich nicht? Sinnestäuschungen, Illusionen, Imagination und Wirklichkeit, die Grenzen sind fließend! Das alles lässt uns staunen … So verschieden die Ansätze der einzelnen Kunstschaffenden auch sein mögen, eines verbindet sie alle, der Anspruch des Arbeitens auf handwerklich sehr hohem Niveau. Und uns Wahrnehmende nehmen sie mit auf eine Reise in ihre „Phantastischen Welten“!

 

Teilnehmende Künstler:

Bruno Altmayer –Angerer der Ältere – Jake Baddeley – Michel Bartoleme´- Michel Bassot – Kathrina Sofie – Michael Becker – Stefan Bleyl – Jehan Calvus – Tufan Dagistanli – Domique Desorges – Gerard Di-Maccio – Ruth Eggers – Gabriele Esau – Volker Hartmann – Philipp Heckmann – Christine Hirschberg – Lilli Hill – Hanno Karlhuber – Fitnat Katircioglu – Frank Kortan – Michael Maschka – Hans Meyerholz – Ute Meyer-Kolditz – Sigrid Nepelius – Martin Georg Oscity – Leo Plaw – Jürgen Pleikies – Pat Portenier – Otto Rapp – Elena Romanzin – Jolanda Richter – Severin Pineaux – Brita Seifert – Jens Rusch – Sunshign – Paul Struck – Paul Turrell – Markus Vesper – Stefan Wepfer

Künstlergruppe „ Neue Meister“

Gerd Bannuscher – Michael Krähmer

Joachim Lehrer – Siegfried Zademack

 

Künstlergruppe „circle seven“

Leon Ariev – camarillo (Jörg Krumland) – Nikolas Felly

Hubertus Maas – Nikolina Petolas – Rene Schute

 

Für die Laudatio und einen entspannten Dialog sorgen:

Sigrid Nepelius und Christine Hirschberg aus Österreich.

 

Das musikalisches Rahmenprogramm ist gesorgt:

Die Stimmungsmaler des Abends sind Sanne Liedtke, Harfe und Gesang,

begleitet von Helmut Fischer am Piano.

Die Elfe und das Urgestein:

http://immoment-music.de/

 

Die Ausstellung wird organisiert vom Team des Kunst- und Kulturvereins callas-bremen e.V..

Kurator: Jörg Krumland

http://callas-bremen.de/

Fotos von der Kunstausstellung:

Ingrid und Jörg Krumland - Callas Bemen

Ingrid und Jörg Krumland – Die Kuratoren von Callas Bremen

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V.l. Kuratoren des Grand Salon Frank von Düsterlho und Elena Romanzin, Angerer der Ältere vor ihren geschaffenen Werken

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Junge Künstlerkollegen vor den Werken von Angerer der Ältere

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Künstlerkollege Bruno Altmayer vor seinem Gemälde

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v.l. Hanno Karlhuber, Angerer der Ältere auf der Terrasse der Villa Berberich

Villa_Berberich_17_Kuenstlergruppe

Die europäischen Künstler/Innen an der Vernissage

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v.l. Angerer der Ältere, Frank Kortan, Michaela Kortan

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v.l. Margit Angerer, Elena Romanzin, Angerer der Ältere (Fo.Frank von Düsterlho)

 

 

 

 

 

 

 

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